Grüner Bunker: Einen Ort für die Zukunft neu beleben!

Photo: Sinnflut, Catharina Enderlein 

Grüner Bunker: Ein besonderes Beispiel aus Hamburg, wie Revitalisierung funktioniert! Orte erzählen Geschichten. Gebäude ebenso. Sie sind Zeitzeugen. Sie durchlaufen viele verschiedene Funktionen. Der grüne Bunker nimmt als unzerstörbares Gebäude - dem Luftabwehr dienend - seinen Anfang im zweiten Weltkrieg - erbaut durch die Nazis. Später dann wird der Ort kurzzeitig auch zur Wohnherberge für Viele. In der Nachkriegszeit entdecken zunehmend mehr Kreativschaffende und Medien den Ort für sich. Die erste Redaktion des Axel-Springer-Verlages entsteht hier unter anderem in einem der oberen Stockwerke. Dort wird auch an den ersten Auflagen der Zeitschrift "Hörzu" gearbeitet. An diesem Ort ist viel passiert: Gutes wie Schlechtes.

Dem zu gedenken, was dem Ort innewohnt und gleichzeitig die Vision einer guten Zukunft zu schaffen, ist keine leichte Aufgabe. Dafür müssen wir oftmals viele Stufen gehen. Ein Sinnbild, das der heute als “grüner Bunker” bekannte Ort, in sich trägt. Um oben anzukommen und den wunderschönen Dachgarten zu bestaunen, geht es erstmal zu Fuß viele Stufen hoch hinauf - umgeben von viel Grün. Dieser Weg wird belohnt: Mit einer besonderen Aussicht über ganz Hamburg. Und auch sonst ist der Bunker multifunktional: Ein Hotel, Restaurants, Rückzugorte und an jeder Stelle die Möglichkeit, Teil der unendlichen Geschichte dieses Ortes zu sein.

Apropos: Die Kunst, Gebäude zum Guten zu wandeln, ist der Kunst in Echtzeit Geschichten zu erzählen, sehr ähnlich. Machst du das, verstehst du schnell: Sind auch die Ressourcen und Erzählformen endlich, so haben wir doch jederzeit und immer die Möglichkeit, unendliche Kombinationen zu erschaffen und damit Geschichte stetig neu zu schreiben. Die steht nie einfach so fest, sie schreibt sich immer und immer weiter und hat stetig im Blick was war, ist und sein kann. Mit der Vision für Beautiful. Sustainable. Together. kann jede:r Einzelne und wir alle zusammen sekündlich daran mitwirken. Machen wir was daraus!

- Catharina Enderlein mit Alma Alster -

Photo: Sustainable Development Goals

Zurück
Zurück

Unser grünes Stadt-Netz: Ganz schön gut durchdacht!

Weiter
Weiter

Unser Stadtpark: Gartenarchitektur zum Wohlfühlen - für alle!